Welche Funktion hat die Freilaufkupplung?
01.05.2019|Aufrufe: 2312

FreilaufkupplungDie Funktion besteht darin, ein bestimmtes Bauteil so zu blockieren, dass es sich nur in eine Richtung drehen kann. Laienhaft ausgedrückt: Wenn ein Fahrrad vorwärts fährt, drehen sich die Räder vorwärts, aber nicht rückwärts, wenn es rückwärts fährt. Dies entspricht dem Funktionsprinzip einer Freilaufkupplung.

 

Freilaufkupplungen lassen sich in zwei Typen unterteilen: Keil- und Kugelkupplungen. Die Keilblockkupplung besteht aus mehreren Keilblöcken und einer festen Halterung. Da die Keilblöcke rautenförmig sind, kann sich der innere Rand der Freilaufkupplung im Betrieb nur im Uhrzeigersinn drehen, wenn der äußere Rand fixiert ist. Bei Drehung gegen den Uhrzeigersinn verbindet der Keilblock Innen- und Außenseite zu einer Einheit, sodass auch der innere Rand fixiert ist.FreilaufkupplungBei fixiertem Außenrand kann sich die Freilaufkupplung derzeit nur gegen den Uhrzeigersinn drehen. Die Kugelkupplung besteht aus mehreren Kugeln und einer Rückstellfeder. Im Betrieb ist der Außenrand fixiert, und der Innenrand ist bei Drehung im Uhrzeigersinn durch die Kugel mit dem Außenrand verbunden und verriegelt. Bei Drehung gegen den Uhrzeigersinn überwindet die Stahlkugel die Federkraft und dreht sich in die entgegengesetzte Richtung. Dadurch vergrößert sich der Abstand zwischen Stahlkugel und Innenrand, und der Innenrand kann sich frei gegen den Uhrzeigersinn drehen. Im Gegensatz dazu ist die Kupplung bei fixiertem Innenrand verriegelt und kann nicht betätigt werden.

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