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Elektromagnetische Kupplung in zwei Richtungen

Elektromagnetische Kupplung in zwei RichtungenBeim Betrieb der Kupplung muss eine bestimmte Drehzahldifferenz zwischen Haupt- und Nehmerteil bestehen, bevor ein Drehmoment übertragen wird. Das Drehmoment hängt von der Magnetfeldstärke und der Drehzahldifferenz ab. Bleibt der Erregerstrom konstant, sinkt die Drehzahl mit steigendem Drehmoment stark ab. Bleibt das Drehmoment gleich, wird der Erregerstrom reduziert, sinkt die Drehzahl noch stärker.


Elektromagnetische Kupplung in zwei RichtungenDa die Haupt- und Abtriebsteile keine mechanische Verbindung aufweisen, entstehen kein Verschleiß, kein Magnetpulververlust und keine Stöße. Die Drehzahl lässt sich durch Anpassen des Erregerstroms verändern. Dies ist ein Vorteil, der bei stufenlosen Getrieben (CVT) genutzt wird. Der Hauptnachteil der Kupplung besteht darin, dass die Wirbelströme im Rotor Wärme erzeugen, die proportional zur Drehzahldifferenz ist. Bei niedrigen Drehzahlen ist der Wirkungsgrad sehr gering. Der Wirkungsgrad entspricht dem Drehzahlverhältnis von Haupt- und Abtriebswelle, d. h. η = N₂ / N₁.